Die neue Ära des Spritzgießens

Das Z‑System

Mit dem Z‑System fo­kus­siert hotset ei­ne Op­ti­mie­rung der Ober­flä­chen­qua­li­tät und ei­ne kos­ten­ef­fi­zi­en­te Pro­zess­op­ti­mie­rung im Kunst­stoff­spritz­guss. Fer­ti­gen Sie auf Ba­sis ei­ner Heiz-Ge­schwin­dig­keit von 60 K/s hoch­wer­ti­ge, feh­ler­freie und äs­the­tisch an­spruchs­vol­le De­si­gn­ober­flä­chen oh­ne län­ge­re Zy­klus­zeit. Und spa­ren Sie dank nied­ri­ger Heiz­leis­tung im Spritz­guss­pro­zess En­er­gie ein.

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In un­se­rem seit 2020 be­stehen­den Sys­temcen­ter für In­dus­tri­el­le Tem­pe­rier­tech­nik (SIT) er­hal­ten Sie die Mög­lich­keit, un­se­re jüngs­ten In­no­va­tio­nen rund um die The­ma­tik der ge­ziel­ten Tem­pe­rie­rung von Werk­zeu­gen und Pro­zess­me­di­en so­wie Halb­zeu­gen und Pro­duk­ten aus Kunst­stoff ken­nen­zu­ler­nen – und aus­gie­big zu testen.

Hochwertige Oberflächen

Das Z‑System bringt punk­tu­ell die rich­ti­ge Tem­pe­ra­tur zum rich­ti­gen Zeit­punkt ex­akt an die rich­ti­gen Stel­le der Ka­vi­tät. Das Er­geb­nis: Kei­ne sicht­ba­re Bin­de­naht­ker­be, Fließ­naht oder mat­ten Hö­fe. Zu­dem rea­li­sie­ren Sie ge­rin­ge Wand­di­cken, fi­li­gra­ne Geo­me­trien oder Mi­kro­struk­tu­ren in Top-Qualität.

 

Mit dem Z‑System tem­pe­rie­ren Sie im Spritz­guss­werk­zeug punkt­ge­nau dort, wo die Bin­de­naht ent­ste­hen wür­de. Der Kunst­stoff­fluss wird an der pro­ble­ma­ti­schen Stel­le op­ti­miert. Da­durch fließt der Kunst­stoff in­ein­an­der und ver­bin­det sich oh­ne op­tisch sicht­ba­re Bin­de­naht­ker­be. Für ei­ne rei­bungs­lo­se In­te­gra­ti­on stim­men wir das Z‑System in­di­vi­du­ell auf Ih­re Spritz­guss­an­wen­dung und Ihr Werk­zeug ab.

 

Sie möch­ten fi­li­gra­ne Spritz­guss­tei­le mit par­ti­ell sehr dün­nen Wand­di­cken fer­ti­gen? Das Z‑System sorgt da­für, dass der Kunst­stoff in­ner­halb der Ka­vi­tät auch bis in die en­gen, schwie­rig zu fül­len­den Be­rei­che vordringt.

 

Im Spritz­guss­pro­zess hat ein mat­ter Hof un­ter­schied­li­che Ur­sa­chen. Un­ter an­de­rem spie­len klei­ne An­schnit­te und ho­he Ein­spritz­ge­schwin­dig­kei­ten ei­ne zen­tra­le Rol­le. Bei an­spruchs­vol­len De­si­gn­ober­flä­chen ver­mei­den Sie mit dem Z‑System mat­te Höfe.

 

Um par­ti­ell ei­ne op­ti­mier­te Ab­for­mung zu rea­li­sie­ren, muss die Werk­zeug­wand­tem­pe­ra­tur er­höht wer­den. Dies lässt sich durch den ge­schick­ten Ein­satz des Z‑Systems erreichen.

 

Funk­tio­na­le De­si­gn­ober­flä­chen mit fei­nen Mi­kro­struk­tu­ren brau­chen ei­ne ho­he Ab­form­ge­nau­ig­keit. Die­se wird kon­ven­tio­nell über ho­he Werk­zeug­tem­pe­ra­tu­ren mit län­ge­ren Zy­klus­zei­ten er­reicht – oder über das Z‑System mit par­ti­el­ler Werk­zeug­tem­pe­rie­rung und gleich­blei­ben­den Zykluszeiten.

Kürzeste Zykluszeiten

Das Z‑System ar­bei­tet ex­trem dy­na­misch. Mit ei­ner Heiz­ra­te von 60 K/s (an der Ka­vi­täts­ober­flä­che) wird das Spritz­gieß­werk­zeug an der rich­ti­gen Stel­le schnell auf­ge­heizt und vor al­lem sehr schnell wie­der ab­ge­kühlt. So wer­den Kunst­stoff-De­si­gn­ober­flä­chen bei kur­zen Zy­klus­zei­ten in Top-Qua­li­tät gefertigt.

 

Das Z‑System tem­pe­riert Werk­zeu­ge par­ti­ell mit ei­ner Heiz-Ge­schwin­dig­keit von 60 K/s. Zen­tra­ler Vor­teil ne­ben dem schnel­len Auf­hei­zen ist das schnel­le Ab­füh­ren der Heiz­ener­gie bzw. das schnel­le Ab­küh­len, das über Hilfs­lö­sun­gen kaum er­reich­bar ist.

Wenn Sie hoch­wer­ti­ge, feh­ler­freie De­si­gn­ober­flä­chen aus Kunst­stoff oh­ne län­ge­re Zy­klus­zeit er­rei­chen möch­ten, ver­eint das Z‑System für die­ses Vor­ha­ben Qua­li­tät und Ge­schwin­dig­keit. So konn­ten Zy­klus­zei­ten be­reits ver­kürzt werden.

Minimaler Energieeinsatz

En­er­gie spa­ren, Kos­ten sen­ken. Das Z‑System ar­bei­tet auf­grund der dy­na­mi­schen Werk­zeug­tem­pe­rie­rung in Ver­bin­dung mit ei­ner ther­mi­schen Iso­lie­rung im Werk­zeug hoch en­er­gie­ef­fi­zi­ent. In der Pra­xis rei­chen ge­rin­ge Heiz­leis­tun­gen von durch­schnitt­lich rund 100 W. Da­mit steht das Z‑System für Ef­fi­zi­enz und Nach­hal­tig­keit im Kunststoff-Spritzguss. 

Das Z‑System bringt nur die Wär­me­men­ge in das Werk­zeug, die tat­säch­lich be­nö­tigt wird. Ei­ne über­mä­ßi­ge Werk­zeug­tem­pe­rie­rung ent­fällt und pro Stun­de ge­nügt ei­ne durch­schnitt­li­che Heiz­leis­tung von rund 100 W. Zu­gleich re­sul­tiert das Ver­fah­ren in ei­ner op­ti­mier­ten Tei­le­qua­li­tät und in hoch­wer­ti­gen Designoberflächen.

 

Kur­ze Zy­klus­zei­ten, ei­ne ge­rin­ge Heiz­leis­tung und ho­he Qua­li­tät sind die Kern­merk­ma­le des Z‑Systems. Zu­dem op­ti­miert es den Kunst­stoff­fluss im Werk­zeug und ver­hin­dert die Fer­ti­gung feh­ler­haf­ter Spritz­guss­tei­le – und so­mit Aus­schuss. Auf die­se Wei­se spa­ren Sie Energie‑, Zeit- und Ma­te­ri­al-Res­sour­cen ein.

Leistungsspektrum

hotset Z-System: einsatzfertig für die Integration in das Werkzeug

Die Grund­kon­zep­ti­on des neu­en Z‑Systems sieht ei­ne in­di­vi­du­ell kon­fi­gu­rier­te Kom­plett­lö­sung mit ei­ner auf den kon­kre­ten An­wen­dungs­fall an­ge­pass­ten Re­gel­tech­nik vor. Es setzt sich aus ver­schie­de­nen Hard- und Soft­ware-Kom­po­nen­ten zu­sam­men und wird – ähn­lich ei­nem Heiß­ka­nal­sys­tem – ein­satz­fer­tig für die In­te­gra­ti­on in das Werk­zeug bereitgestellt.

Z-System Kavitätsfühler: Thermosensor für eine hohe Prozessgenauigkeit

Ein neu­er Ther­mo­sen­sor mit ex­trem kur­zer An­sprech­zeit ver­leiht dem hotset Z‑System für die par­ti­el­le und zy­kli­sche Ka­vi­tä­ten-Tem­pe­rie­rung ei­ne noch hö­he­re Prozessgenauigkeit.

Der neue Ka­vi­täts­füh­ler er­fasst dank sei­nes schnel­len An­sprech­ver­hal­tens na­he­zu in Echt­zeit selbst kleins­te Tem­pe­ra­tur­ver­än­de­run­gen und ‑ab­wei­chun­gen. Im Bruch­teil ei­ner Se­kun­de wer­den die Mess­wer­te dann an die Steue­rung des Z‑Systems wei­ter­ge­lei­tet und gra­fisch aufbereitet.

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Be­son­ders bei Kunst­stof­fen mit klei­nem ther­mi­schen Ver­ar­bei­tungs­fens­ter oder bei 3D-Kon­tu­ren, ist die Aus­le­gung des Z‑Systems mit­tels ther­mi­scher Si­mu­la­ti­on un­er­läss­lich. Da­zu nutzt hotset ei­ne spe­zi­ell an­ge­pass­te Si­mu­la­ti­ons­soft­ware. Die Aus­wir­kun­gen der dy­na­mi­schen Tem­pe­rie­rung las­sen sich da­durch sehr ge­nau vor­her­sa­gen. Be­reits in der Kon­struk­ti­ons­pha­se wird ei­ne un­zu­rei­chen­de Tem­pe­ra­tur­ver­tei­lung durch die Si­mu­la­ti­on er­kannt. Sie kann durch kon­struk­ti­ve Maß­nah­men und ei­ne An­pas­sung des Z‑Systems kom­pen­siert werden.

Profitieren Sie von der neuen Ära des Spritzgießens. 

Mechanik des Z-Systems: Optimierung der Oberflächenqualität und Prozessoptimierung im Kunststoffspritzguss

Zahl­rei­che Sen­so­ren steu­ern und über­wa­chen die dy­na­mi­sche Temperierung.

Kein Mehr­auf­wand in der Be­die­nung des Z‑Systems.

Reg­ler wird bei In­be­trieb­nah­me ein­ge­stellt – ein­fa­che An­pas­sung an un­ter­schied­li­che Maschinen.

Kun­den­in­di­vi­du­el­le Ent­wick­lung per hotset Engineering.

Funk­tio­niert mit je­der Spritz­guss­ma­schi­ne – auch mit äl­te­ren Systemen.

Pro­fes­sio­nel­le Un­ter­stüt­zung beim Ein­bau des Systems.

Kom­plett ein­bau­fer­ti­ges Sys­tem mit stan­dar­di­sier­ter Technik.

Höchs­te Si­cher­heit rund um den Datenaustausch.

Kom­mu­ni­ka­ti­on mit an­de­ren Ge­rä­ten über of­fe­ne Schnitt­stel­le möglich.

Ab­gren­zung durch kla­re Qua­li­täts- und Kostenvorteile.

Nach der In­be­trieb­nah­me ent­ste­hen kei­ne Folgekosten.

In­ten­si­ve Ein­ar­bei­tung und Betreuung.

In drei Schritten zum Z‑System

In­di­vi­du­el­le, un­ver­bind­li­che Prü­fung der Um­setz­bar­keit und Angebotserstellung.

Kun­den­in­di­vi­du­el­le Um­set­zung auf Grund­la­ge der Pro­zess­pa­ra­me­ter so­wie Fer­ti­gung des ein­bau­fer­ti­gen Systems.

Vor­neh­men der Reg­ler­ein­stel­lun­gen so­wie kur­ze Mitarbeiterschulung.

Von Experten empfohlen

Prof. Dr.-Ing. Paul Thienel, Fachgebiet Kunststofftechnik, Fachhochschule Südwestfalen

Mit sei­nem Z‑System stellt hotset den Werk­zeug­bau­ern ei­ne wich­ti­ge Wei­ter­ent­wick­lung der bis­he­ri­gen va­rio­ther­men Werk­zeug­tem­pe­rie­rung in der Spritz­gieß­tech­nik als zu­kunfts­wei­sen­des High-Speed-Tem­pe­rier­sys­tem zur Ver­fü­gung. Mit ei­ner Heiz­ra­te von 60 Kel­vin pro Se­kun­de und ei­nem mi­ni­ma­len En­er­gie­auf­wand las­sen sich da­mit Ka­vi­tä­ten ganz ge­zielt und punkt­ge­nau in sehr kur­zen Zy­klen er­wär­men und ab­küh­len.

Die Er­geb­nis­se be­ein­dru­cken je­den Spritz­gie­ßer: Hoch­wer­ti­ge Form­tei­le mit ex­zel­len­ten Ober­flä­chen oh­ne Bin­de­näh­te und mat­te Hö­fe, wie sie bei­spiels­wei­se im Au­to­mo­bil­bau, in der Licht­tech­nik oder der Con­su­mer­indus­trie ge­wünscht sind bzw. ver­langt wer­den.

Au­ßer­dem las­sen sich da­mit auch be­son­ders ge­rin­ge Wand­di­cken rea­li­sie­ren, so dass sich auch für die Her­stel­lung von Mi­kro­struk­tu­ren und Mi­nia­tur­bau­tei­len neue Per­spek­ti­ven eröffnen!

Prof. Dr.-Ing. Paul Thienel
Fach­ge­biet Kunststofftechnik
Fach­hoch­schu­le Südwestfalen 

Unsere Partner sprechen für sich

In ei­nem gro­ßen Au­to­mo­ti­ve Pro­jekt hat­ten wir ein op­tisch sicht­ba­res Bin­de­naht­pro­blem an ei­ner ex­po­nier­ten Stel­le im Fahr­zeug. Mit Hil­fe des Z‑System konn­ten wir das Pro­blem eli­mi­nie­ren und den Kun­den ein hoch­wer­ti­ge­res Ober­flä­chen­bau­teil liefern.

Pe­ter Loch­ner
Lei­ter Werk­zeug­tech­nik
Preh GmbH

Wir ha­ben die Er­fah­rung ge­macht, dass das Z‑System sehr ein­fach zu mon­tie­ren ist. Es be­nö­tigt we­nig Platz im Werk­zeug. Die Steue­rung auf der Ma­schi­ne ist pro­blem­los in un­se­ren Pro­zess zu in­te­grie­ren. Die Zu­sam­men­ar­beit mit den hotset-Tech­ni­kern ist sehr angenehm.

Mar­kus Be­cker
Ge­schäfts­füh­rer
Jo­han­nes Be­cker Werk­zeug­bau GmbH 

Als uns das Z‑System tech­nisch vor­ge­stellt wur­de, fan­den wir die Idee be­reits su­per. Der Reiz für uns als Si­mu­la­ti­ons­soft­ware­her­stel­ler war dann na­tür­lich, die­se neue Tech­nik si­mu­la­tiv dar­stel­len zu kön­nen, was uns bin­nen kür­zes­ter Zeit mit der Un­ter­stüt­zung von hotset ge­lun­gen ist. Mit der er­fah­re­nen Of­fen­heit bei die­ser Er­ar­bei­tung war der Grund­stein für die Part­ner­schaft mit hotset schnell ge­legt. Wir freu­en uns sehr dar­über, dass wir nun ge­mein­sam den Markt vom Z‑System über­zeu­gen können!

Thors­ten Strauß
Di­rec­tor of Sa­les
sim­con kunst­stoff­tech­ni­sche Soft­ware GmbH 

Z‑System Partner

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