Aktuelles von hotset

Mit weniger Energie zu höherer Spritzgussqualität

K-Messe vom 19. - 26. Oktober 2022 in Düsseldorf

K‑Messe 2022, vom 19. – 26. Ok­to­ber. hotset Mes­se­stand in Hal­le 1 Stand A20.

Ne­ben dem Aus­bau sei­nes Sor­ti­ments an Tem­pe­ra­tur­sen­so­ren und Heiz­ele­men­ten for­ciert hotset die Ent­wick­lung weg­wei­sen­der Sys­tem­pro­duk­te für den Ein­satz in der Kunst­stoff- und Flu­id­tech­nik. Als kon­kre­te Bei­spie­le da­für zeigt das Un­ter­neh­men auf der K in Düs­sel­dorf (19.–26.10.2022) die neus­ten Aus­füh­run­gen sei­nes DH-Sys­tems zur dy­na­mi­schen Tem­pe­rie­rung von Spritz­guss-Werk­zeu­gen so­wie sei­nes D‑Systems zur In-si­tu-Mes­sung ther­mo­hy­drau­li­scher Ab­läu­fe in bis zu 180° C hei­ßen Flüs­sig­kei­ten. Bei­de Lö­sun­gen för­dern die Rea­li­sie­rung qua­li­täts­stei­gern­der, nach­hal­ti­ger und en­er­gie­spa­ren­der Prozesse.

Im Vergleich mit der variothermen Methode ist das DH-System von hotset effektiver und energiesparender. Es agiert mit einer sehr schnellen Heizrate von bis zu 60 Kelvin pro Sekunde, wirkt sehr gezielt nur auf eine minimale Masse und beansprucht in der Heizphase 50 mal weniger Energie.

Im Ver­gleich mit der va­rio­ther­men Me­tho­de ist das DH-Sys­tem von hotset ef­fek­ti­ver und en­er­gie­spa­ren­der. Es agiert mit ei­ner sehr schnel­len Heiz­ra­te von bis zu 60 Kel­vin pro Se­kun­de, wirkt sehr ge­zielt nur auf ei­ne mi­ni­ma­le Mas­se und be­an­sprucht in der Heiz­pha­se 50 mal we­ni­ger Energie.

Wie las­sen sich Qua­li­täts­ver­bes­se­run­gen, Res­sour­cen­scho­nung und En­er­gie­ef­fi­zi­enz auf ei­nen Nen­ner brin­gen? Werk­zeug­bau­er der Spritz­gieß­tech­nik und Pro­fis der Flu­id­tech­nik, die die­ser Fra­ge nach­ge­hen, fin­den auf der dies­jäh­ri­gen K am Mes­se­stand A20 in Hal­le 1 Ant­wor­ten dar­auf. Denn hier stellt hotset – auch be­kannt als Her­stel­ler von Heiz­ele­men­ten und Tem­pe­ra­tur­sen­so­ren ¬– zwei Tech­no­lo­gie-In­no­va­tio­nen vor, die al­le drei Aspek­te ab­de­cken. Es han­delt sich da­bei um die je­weils neus­ten Ver­sio­nen des Dy­na­mic Heat-Sys­tems (vor­mals Z‑System) zur dy­na­mi­schen Tem­pe­rie­rung von Spritz­guss-Werk­zeu­gen und des D‑Systems zur So­fort­ana­ly­se ther­mo­hy­drau­li­scher Ab­läu­fe in Flüs­sig­keits­kreis­läu­fen. „Auf der K stel­len wir nicht nur die Funk­ti­on die­ser Tech­no­lo­gie-Lö­sun­gen vor, son­dern ver­an­schau­li­chen an­hand kon­kre­ter Bei­spie­le auch, wie sich da­mit in der Spritz­gieß­tech­nik so­wohl qua­li­täts­stei­gern­de als auch en­er­gie­spa­ren­de Pro­zes­se eta­blie­ren las­sen“, sagt hotset-Ver­triebs­lei­ter und Pro­ku­rist Sven Braatz.

DH-System: Optimierung der Oberflächenqualität und Prozessoptimierung im Kunststoffspritzguss

Das DH-Sys­tem von hotset wird kun­den­spe­zi­fisch kon­fi­gu­riert und als ein­satz­fer­ti­ge Kom­plett­lö­sung be­reit­ge­stellt. Das Bild zeigt den Tem­pe­rier­kopf mit Fin­ne, Heiz­ele­ment und in­te­grier­tem Temperatursensor.

International auf Erfolgskurs

Mit dem DH-Sys­tem bie­tet hotset den Werk­zeug­bau­ern der Spritz­guss­tech­nik ein High-Speed-Ver­fah­ren zur par­ti­ell-zy­kli­schen Tem­pe­rie­rung, mit dem sich ei­ner­seits op­ti­sche Män­gel (sicht­ba­re Bin­de­näh­te, mat­te Hö­fe u.a.) ver­mei­den las­sen, an­de­rer­seits aber fi­li­gra­ne Fein­struk­tu­ren und sehr dün­ne Wand­stär­ken rea­li­siert wer­den kön­nen. Syn­chron zum Spritz­gieß­pro­zess las­sen sich die Ka­vi­tä­ten da­mit punk­tu­ell oder aus­schnitts­wei­se mit ei­ner schnel­len Heiz­ra­te von bis zu 60 K/s er­wär­men und ab­küh­len – was in kur­zen Zy­klen sehr schnel­le Tem­pe­ra­tur­wech­sel er­mög­licht. Her­stel­ler von Spritz­guss­tei­len für die Con­su­mer- und Au­to­mo­ti­ve-In­dus­trie kön­nen da­mit die Ober­flä­chen­qua­li­tät ih­rer Pro­duk­te ver­bes­sern und er­schlie­ßen sich neue Per­spek­ti­ven für Leicht­bau und Mi­nia­tu­ri­sie­rung. „Ne­ben re­nom­mier­ten Ma­schi­nen­bau­ern der Spritz­guss-Bran­che hat in­zwi­schen auch INCOE das Kon­zept der par­ti­el­len Tem­pe­rie­rung in sein Port­fo­lio in­te­griert. „Die­se stra­te­gi­sche Part­ner­schaft mit ei­nem der füh­ren­den Heiß­ka­nal­her­stel­ler ma­chen wir erst­mals auf der K öf­fent­lich. Das Un­ter­neh­men bie­tet das DH-Sys­tem – leicht mo­di­fi­ziert – un­ter dem Na­men Heat-In­ject an und nutzt da­bei sei­ne Heiß­ka­nal­tech­nik als Platt­form zur In­te­gra­ti­on ins Spritz­gieß­werk­zeug. Auf die­se Wei­se kön­nen wir un­ter Ein­satz bei­der Ver­triebs­net­ze un­ser Tem­pe­rier­tech­nik-Know­how im Markt wei­ter eta­blie­ren“, er­klärt Sven Braatz.
Zu­dem wird hotset auf sei­nem Mes­se­stand an ei­ner lau­fen­den Spritz­guss­ma­schi­ne mit Mus­ter­werk­zeug de­mons­trie­ren, dass die Leis­tungs­fä­hig­keit sei­ner Sys­tem­lö­sung weit über die Gren­zen der va­rio­ther­men Tem­pe­rie­rung hin­aus­reicht. „Das DH-Sys­tem agiert schnel­ler, ge­nau­er und spar­sa­mer. Ob Heiz­ra­te, En­er­gie­be­darf, Per­for­mance, Zy­klus­zeit oder Si­cher­heit – es hat über­all die Na­se vorn. Im Ver­gleich mit der va­rio­ther­men Me­tho­de ist es we­sent­lich pro­duk­ti­ver, wirt­schaft­li­cher und nach­hal­ti­ger. Es be­an­sprucht al­lein in der Heiz­pha­se 50-mal we­ni­ger En­er­gie“, be­tont Sven Braatz.

In-Situ-Visualisierung hydrothermischer Prozesse in verfahrenstechnischen Wasserkreisläufen mit dem D-System.

Mit sei­nem mo­bi­len D‑System (HT) bie­tet hotset ein fle­xi­bel nutz­ba­res und ein­fach be­dien­ba­res Mess­ge­rät zur In-Si­tu-Ana­ly­se des En­er­gie­haus­halts der Was­ser­zy­klen in Spritzguss-Werkzeugen.

Premiere: Neues Messmodul für bis zu 180° C

Auch das zwei­te Mes­se-High­light von hotset, das D‑System zur Be­ob­ach­tung des ther­mo­hy­drau­li­schen Ge­sche­hens in Me­di­en­kreis­läu­fen, dient so­wohl der Qua­li­täts­si­che­rung als auch der Um­set­zung von Nach­hal­tig­keits­kri­te­ri­en. Es wird auf der K in der Stan­dard­ver­si­on zur Mes­sung von Flüs­sig­kei­ten mit Tem­pe­ra­tu­ren von bis zu 85° C vor­ge­stellt und erst­mals in der neu­en HT-Ver­si­on zum Mo­ni­to­ring von bis zu 180° C hei­ßen Flu­iden. Bei­de Va­ri­an­ten sind mo­bil und lie­fern dem Spritz­guss-Werk­zeug­bau­er al­le Da­ten, die er zur Be­wer­tung sei­ner Was­ser­kreis­läu­fe be­nö­tigt – um dar­auf auf­bau­end die Tem­pe­rie­rung en­er­ge­tisch und flu­id­tech­nisch zu op­ti­mie­ren. Das D‑System er­fasst die flie­ßen­de Was­ser­men­ge, die Vor- und Rück­lauf­tem­pe­ra­tur ∆T so­wie den Vor- und Rück­lauf­druck ∆P ¬– und gibt Aus­kunft dar­über, wie­viel En­er­gie dem Was­ser­kreis­lauf wäh­rend des Be­triebs ent­zo­gen oder zu­ge­führt wird. „In der neu­en HT-Ver­si­on eig­net sich das Sys­tem auch für Hoch­tem­pe­ra­tur­an­wen­dun­gen wie sie et­wa ty­pisch sind bei der Fer­ti­gung ther­mo­plas­ti­scher Form­tei­le mit hö­he­ren op­ti­schen An­for­de­run­gen“, er­gänzt Sven Braatz. Man­cher­orts ge­hört das D‑System von hotset auch zur Aus­rüs­tung mo­bi­ler Ser­vice-Teams oder es dient als Qua­li­täts­si­che­rungs-Tool bei der Be­mus­te­rung von Null- und Vor­se­ri­en. Ei­ni­ge Spritz­gie­ßer, die für die Me­di­zin­tech­nik fer­ti­gen, set­zen es in­zwi­schen bei der Pro­dukt­va­li­die­rung ein.
Zu­kunfts­wei­sen­de Lö­sun­gen
Mit bei­den auf der K prä­sen­tier­ten Tech­no­lo­gie-Lö­sun­gen über­schrei­tet hotset die Gren­zen des bis­her Mach­ba­ren. Wäh­rend das DH-Sys­tem als Vor­rei­ter ei­ner neu­en Ge­nera­ti­on fle­xi­bler, res­sour­cen­scho­nen­der Spritz­guss-Tem­pe­rier­sys­te­me gilt und zu er­heb­li­chen Qua­li­täts­stei­ge­run­gen bei der Form­tei­le-Pro­duk­ti­on führt, er­schließt das D‑System (HT) nicht nur dem Werk­zeug­bau neue Per­spek­ti­ven. „Wir er­ach­ten es als un­se­re Auf­ga­be und Ver­ant­wor­tung, die Pro­zes­se un­se­rer Kun­den en­er­gie­spa­ren­der und nach­hal­tig wirk­sa­mer zu ma­chen“, sagt Sven Braatz.

Sven Braatz: „Un­ser DH-Sys­tem ist schnel­ler, ge­nau­er und ef­fi­zi­en­ter als die va­rio­ther­me Tem­pe­rie­rung. Ob Heiz­ra­te, En­er­gie­be­darf, Per­for­mance, Zy­klus­zeit oder Si­cher­heit ¬– es hat über­all die Na­se vorn.“

Zukunftsweisende Lösungen

Mit bei­den auf der K prä­sen­tier­ten Tech­no­lo­gie-Lö­sun­gen über­schrei­tet hotset die Gren­zen des bis­her Mach­ba­ren. Wäh­rend das DH-Sys­tem als Vor­rei­ter ei­ner neu­en Ge­nera­ti­on fle­xi­bler, res­sour­cen­scho­nen­der Spritz­guss-Tem­pe­rier­sys­te­me gilt und zu er­heb­li­chen Qua­li­täts­stei­ge­run­gen bei der Form­tei­le-Pro­duk­ti­on führt, er­schließt das D‑System (HT) nicht nur dem Werk­zeug­bau neue Per­spek­ti­ven. „Wir er­ach­ten es als un­se­re Auf­ga­be und Ver­ant­wor­tung, die Pro­zes­se un­se­rer Kun­den en­er­gie­spa­ren­der und nach­hal­tig wirk­sa­mer zu ma­chen“, sagt Sven Braatz.

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