Messe: MedtecLive 2022

MedtecLive, alles zur Medizintechnik

Die in­no­va­ti­ven Tem­pe­rier­sys­te­me von hotset spie­len nicht nur in der in­dus­tri­el­len Pro­zess- und Ver­fah­rens­tech­nik ei­ne zen­tra­le Rol­le, son­dern in wach­sen­dem Maß auch im medizin‑, den­tal- und la­bor­tech­ni­schen Ap­pa­ra­te- und An­la­gen­bau. Da­bei deckt das Un­ter­neh­men mit Stamm­sitz in Lü­den­scheid in­zwi­schen ei­ne gro­ße Band­brei­te an An­wen­dun­gen ab. Die Grund­la­ge da­für bil­den ei­ner­seits ein at­trak­ti­ves An­ge­bot an ein­satz­fer­ti­gen und kurz­fris­tig ver­füg­ba­ren Heiz­ele­men­ten und Ther­mo­sen­so­ren und an­de­rer­seits die kun­den­spe­zi­fi­sche Rea­li­sie­rung in­no­va­ti­ver Sys­tem­lö­sun­gen, die als funk­tio­nel­le Ein­hei­ten über­ge­ord­ne­ter Pro­zes­se und Ver­fah­ren die treff­si­che­re und ex­akt re­gel­ba­re Tem­pe­ra­tur­füh­rung si­cher­stel­len. „Bei­de Leis­tungs­be­rei­che wer­den wir den Be­su­chern der dies­jäh­ri­gen Med­te­cLI­VE in Stutt­gart vor­stel­len. Der Schwer­punkt un­se­res Aus­stel­lungs­pro­gramms am Stand 330 in Hal­le 10 liegt al­ler­dings auf der Dar­stel­lung un­se­rer Tem­pe­ri­er- und Ana­ly­se­sys­te­me für die Geräte‑, Ap­pa­ra­te- und Ma­schi­nen­bau­er der Me­di­zin- und Den­tal­tech­nik. Da­bei ge­ben wir so­wohl Ein­bli­cke in be­stehen­de Part­ner­schaf­ten als auch in die Mög­lich­kei­ten zu­künf­ti­ger Ent­wick­lungs­pro­jek­te“, sagt Sven Braatz, der Ver­triebs­lei­ter und Vice Pre­si­dent von hotset.

Drei Sys­te­me, drei Lö­sun­gen
Zu den wich­tigs­ten Pro­zess­lö­sun­gen von hotset, die der­zeit auf dem Ter­rain der Me­di­zin- und La­bor­tech­nik zum Ein­satz kom­men, ge­hö­ren vor­ran­gig drei Sys­te­me: Ers­tens, das Z‑System zur par­ti­ell-zy­kli­schen Tem­pe­rie­rung von Spritz­guss-Werk­zeu­gen für die Her­stel­lung von me­di­zin­tech­ni­schen und op­ti­schen Bau­tei­len; zwei­tens, das P‑System mit sei­nen Flä­chen­heiz­plat­ten zur Wär­me­be­hand­lung me­di­zin­tech­ni­scher und hy­gie­ne­sen­si­bler Ver­pa­ckungs­fo­li­en und Kle­be­pro­zes­se; und drit­tens, das D‑System zur In-si­tu-Ana­ly­se und me­di­zin­tech­ni­schen Va­li­die­rung des ther­mo­hy­drau­li­schen Ge­sche­hens in Was­ser­kreis­läu­fen. „Al­le drei Sys­tem­lö­sun­gen ste­hen im Dienst der hoch­prä­zi­sen und pro­zess­in­te­grier­ten Ver­tei­lung, Zu­füh­rung, Be­reit­stel­lung und Über­wa­chung von Tem­pe­ra­tu­ren in Pro­zes­sen und Ver­fah­ren, die zen­tra­le Be­deu­tung ha­ben für die Rea­li­sie­rung qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ger Me­di­zin­pro­duk­te, die im in­ter­na­tio­na­len Wett­be­werb be­stehen müs­sen“, be­tont Sven Braatz.

Ein­bau­fer­tig lie­fer­bar
An­de­re Kom­po­nen­ten von hotset wie et­wa die zahl­rei­chen ver­schie­de­nen Heiz­ele­men­te und Ther­mo­sen­so­ren zäh­len zu den meist un­ver­zicht­ba­ren Leis­tungs­mo­du­len von me­di­zi­ni­schen und kli­ni­schen Ge­rä­ten und Ap­pa­ra­ten. Sie die­nen un­ter an­de­rem der op­ti­ma­len Tem­pe­rie­rung – zum Bei­spiel bei der Her­stel­lung von Schläu­chen und Bla­sen­ka­the­dern, von pa­tho­lo­gi­schen Pro­ben­flä­chen oder von Werk­ti­schen zur Her­stel­lung von Pflas­ter- und Ver­bands­ma­te­ria­li­en. Bei der Be­hand­lung von Blut­kon­ser­ven wer­den sie eben­so be­nö­tigt wie beim Ver­pa­cken und Ver­schwei­ßen von Me­di­zin­pro­duk­ten. Auch bei der Kon­struk­ti­on mo­der­ner Ste­ri­li­sa­to­ren, Au­to­kla­ven, In­ku­ba­to­ren und Tem­pe­ra­tur­schrän­ke kom­men sie zum Ein­satz. Wei­te­re An­wen­dungs­fel­der der heiz- und wär­me­tech­ni­schen Pro­duk­te von hotset sind zu­dem die den­tal­tech­ni­sche Vul­ka­ni­sa­ti­on und die Me­di­en­tem­pe­rie­rung in kli­ni­schen Dia­ly­se­pro­zes­sen und Be­atmungs­sys­te­men. Nicht zu­letzt ist un­ter dem Ein­fluss der Co­ro­na-Pan­de­mie mit der in­ten­si­vier­ten Pro­duk­ti­on von FFP2- und OP-Mas­ken ein wei­te­res Markt­seg­ment für den Ein­satz der Tem­pe­rier­sys­te­me von hotset entstanden.

Tem­pe­rie­ren und va­li­die­ren
Pro­dukt- und sys­tem­über­grei­fend wird hotset an sei­nem Mes­se­stand auf der Med­te­cLI­VE auch dar­über in­for­mie­ren, wel­che Lö­sun­gen für die Me­di­zin­tech­nik der­zeit noch in der Ent­wick­lung sind. Da das Tem­pe­rie­ren von Me­di­en, Flä­chen, Lei­tun­gen und Pro­zes­sen zu den grund­le­gen­den Auf­ga­ben­stel­lun­gen in na­he­zu al­len Fach­ge­bie­ten der mo­der­nen Medizin‑, La­bor- und Den­tal­tech­nik ge­hört, steht das Lü­den­schei­der Un­ter­neh­men ak­tu­ell mit zahl­rei­chen Fir­men die­ser Bran­chen in en­gem Aus­tausch. „MForm, ein Pro­du­zent von me­di­zin­tech­ni­schen In­fu­si­ons­sys­te­men, setzt un­ser D‑System bei­spiels­wei­se im Rahmen der MDR*-konformen Va­li­die­rung sei­ner Spritz­guss­pro­zes­se ein“, sagt Sven Braatz.
In vie­len kun­den­spe­zi­fisch aus­ge­rich­te­ten Pro­jek­ten für die Me­di­zin­tech­nik stellt hotset im­mer wie­der auf Neue sei­ne Leis­tungs­fä­hig­keit als eben­so krea­ti­ver wie kom­pe­ten­ter En­gi­nee­ring- und Sys­tem­part­ner un­ter Be­weis. Da­bei kommt dem Un­ter­neh­men sei­ne jahr­zehn­te­lan­ge Er­fah­rung aus prak­ti­schen Pro­jekt­ar­beit mit Her­stel­lern an­de­rer Bran­chen – et­wa aus der Mess­tech­nik, der Au­to­ma­ti­on oder der Flu­id­tech­nik ¬ zu­gu­te. Nicht zu­letzt ist die­se Ex­per­ti­se auch ein Ga­rant für die pro­fes­sio­nel­le Her­an­ge­hens­wei­se an neue Ent­wick­lungs­auf­ga­ben und die ziel­ori­en­tier­te Um­set­zung von Kundenanforderungen.

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